Was darf man Kaninchen füttern – und was nicht?
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Was darf man Kaninchen füttern – und was nicht?

13-02-2026

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Gesunde Ernährung für Kaninchen: was ist erlaubt und was nicht?

Empfindlicher Darm bei Kaninchen

Kaninchen haben einen äußerst empfindlichen Verdauungstrakt. Die richtige Ernährung spielt daher eine entscheidende Rolle für ihre Gesundheit. Falsches oder einseitiges Futter kann schnell zu Verdauungsproblemen, Übergewicht oder anderen gesundheitlichen Beschwerden führen. Eine Schale mit gemischtem Kaninchenfutter allein ist in den meisten Fällen nicht ausreichend.

Eine ausgewogene Ernährung ist besonders wichtig für Kaninchen, die viel Zeit in einem gut ausgestatteten Kaninchenstall verbringen und auf eine stabile Verdauung angewiesen sind.


Warum Abwechslung im Kaninchenfutter wichtig ist

Neben ihrem empfindlichen Darm neigen Kaninchen auch schnell zu Übergewicht. Abwechslung im Futter ist daher wichtig, allerdings ist nicht jedes Lebensmittel geeignet. Einige Produkte enthalten viel Zucker und sollten nur sehr sparsam gefüttert werden. Karotten sind ein gutes Beispiel: beliebt bei Kaninchen, aber bitte nur in kleinen Mengen.

Eine abwechslungsreiche Ernährung lässt sich ideal mit ausreichend Bewegung kombinieren, etwa in einem sicheren Außengehege für Kaninchen.

✅ Was dürfen Kaninchen fressen?

 Grundnahrung für Kaninchen

  • Heu (immer unbegrenzt verfügbar)

  • Pellets (nur in begrenzter Menge)

  • Abwechslung durch frisches Gemüse und Kräuter

Geeignetes Gemüse für Kaninchen

  • Endivie

  • Staudensellerie

  • Kohlrabi

  • Pak Choi

  • Knollensellerie

  • Feldsalat

  • Fenchel

  • Chicorée

Geeignete Kräuter und Pflanzen

  • Brennnesseln (vorher einen Tag liegen lassen, damit die „Brennwirkung“ verschwindet)

  • Spitzwegerich

  • Wilde Schafgarbe


❌ Was dürfen Kaninchen nicht fressen?

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Unbedingt vermeiden

  • Apfelkerne (giftig für Kaninchen)

  • Banane (der hohe Kaliumgehalt kann Herzprobleme verursachen)

Ungeeignetes Gemüse

  • Lauch

  • Zwiebeln

  • Schnittlauch

  • Bohnen

  • Erbsen

  • Mais

  • Feste Kohlsorten

  • Rosenkohl

Weitere ungeeignete Futtermittel

  • Nasses oder frisch gemähtes Gras

  • Klee


🐷 Zuckerhaltige Lebensmittel: echte Dickmacher

Zucker belastet die Verdauung von Kaninchen und fördert Übergewicht. Die folgenden Produkte sollten daher nur sehr selten und in kleinen Mengen gefüttert werden:

  • Karotten

  • Brot

  • Apfel

  • Birne

 

ℹ️ Wichtiger Hinweis: neues Futter langsam einführen

Neues Gemüse oder Kräuter sollten immer schrittweise eingeführt werden. Beginnen Sie mit kleinen Mengen und beobachten Sie Kot, Verhalten und Aktivität Ihres Kaninchens. So lassen sich Verdauungsprobleme frühzeitig vermeiden.


Häufige Fragen zur Kaninchenernährung

Wie viel Heu braucht ein Kaninchen täglich?

Heu sollte Kaninchen jederzeit unbegrenzt zur Verfügung stehen. Es ist die wichtigste Grundlage der Ernährung und unterstützt sowohl die Verdauung als auch den natürlichen Zahnabrieb.

Dürfen Kaninchen jeden Tag Gemüse fressen?

Ja, geeignetes Gemüse darf täglich gefüttert werden, solange ausreichend Abwechslung geboten wird und neue Sorten langsam eingeführt werden.

Ist Obst für Kaninchen gesund?

Obst enthält viel Zucker und sollte daher nur gelegentlich als kleine Belohnung gegeben werden.

Warum sind Apfelkerne für Kaninchen giftig?

Apfelkerne enthalten Blausäure, die für Kaninchen giftig ist. Entfernen Sie Kerne daher immer vollständig vor dem Füttern.

Können Kaninchen Gras aus dem Garten fressen?

Trockenes, frisches Gras ist grundsätzlich geeignet. Nasses oder frisch gemähtes Gras sollte jedoch vermieden werden, da es zu schweren Verdauungsproblemen führen kann.


Zusammenfassung: gesunde Ernährung für Kaninchen

  • Heu ist die wichtigste Grundlage der Kaninchenernährung

  • Abwechslung bei Gemüse und Kräutern ist entscheidend

  • Zuckerhaltige und ungeeignete Lebensmittel vermeiden

  • Obst und Karotten nur in Maßen füttern

  • Neues Futter stets langsam einführen

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