Hühnerhaltung im Wohngebiet: ist das erlaubt?
31-01-2026
Nichts ist schöner, als ein paar Hühner im eigenen Garten zu halten. Jeden Morgen frische Eier – wer möchte das nicht? Doch ist das überhaupt erlaubt? Und wie reagieren die Nachbarn auf einen krähenden Hahn?
In den meisten Fällen ist das Halten von Hühnern im Garten kein Problem, solange dadurch keine Belästigung entsteht. Es gibt jedoch Ausnahmen, die in der örtlichen Gemeindeverordnung oder in Ihrem Mietvertrag festgelegt sein können.
In einem Wohngebiet wohnen die Nachbarn in der Regel näher beieinander als auf dem Land. Dadurch kann es schneller zu Ärger wegen Lärm oder Geruch kommen. Sorgen Sie deshalb rechtzeitig vor und treffen Sie die nötigen Maßnahmen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden:
Beziehen Sie Ihre Nachbarn frühzeitig in Ihre Pläne mit ein. So werden sie nicht überrascht und das Verhältnis bleibt auch bei eventuellen Unannehmlichkeiten gut.
Stellen Sie den Stall nicht direkt an die Grundstücksgrenze, sondern wählen Sie einen möglichst zentralen Platz im Garten.
Entscheiden Sie sich für eine kleine Gruppe Zwerghühner und verzichten Sie auf einen Hahn. Ein Hahn verursacht den meisten Lärm.
Teilen Sie die frischen Eier Ihrer Hühner mit Nachbarn und Nachbarskindern.
Fragen Sie zu Beginn regelmäßig bei Ihren Nachbarn nach, ob sie sich durch die Hühner gestört fühlen.
Halten Sie den Stall sauber, damit keine Geruchsbelästigung entsteht.
Isolieren Sie das Nachthaus, damit möglichst wenig Geräusche nach außen dringen.
Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, werden Sie und Ihre Nachbarn sicher gut miteinander auskommen.
Haben Sie einen kleinen Garten oder nur einen Balkon und möchten trotzdem gerne Vögel halten? Oder möchten Ihre Nachbarn absolut keine gackernden Hühner und Sie haben Sorge, dass das Verhältnis darunter leidet? Dann entscheiden Sie sich lieber gegen Hühner und für ein kleines Vogelhäuschen mit Zebrafinken. Das ist ebenfalls gemütlich und sorgt für viel Freude.
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